Therapie - Wann ist sie angezeigt?

Jeder Mensch kennt unangenehme Situationen im privaten, wie auch im beruflichen Leben. Damit einher gehen meist unangemessene Emotionen, die uns das Leben schwer machen.

Daraus folgenden Ängste, Widerstände, Sorgen und Schmerzen, die in uns ein Gefühl von Hilflosigkeit und Überforderung hervorrufen.

Es scheint immer wieder aus dem Nichts heraus zu entstehen, obwohl man mit allen Mitteln dagegen kämpft und sich unendliche Mühe gibt, die Situation zu verbessern.

Die Ursachen dafür liegen meist tief in uns verborgen. Ohne Unterstützung von außen lassen sie sich nicht ans Licht bringen.

Deshalb ist es mir ein wesentliches Anliegen, Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Hierbei ist es mir besonders wichtig, einem Menschen im Inneren zu begegnen, um so einen Heilungsprozess anstoßen zu können.

Ich möchte ihnen ermöglichen, mit sich selbst in einen intensiven Kontakt zu kommen, sich selbst liebevoll und achtsam zuzuwenden, so dass ihre Einzigartigkeit zur Entfaltung kommen kann und ihr weiterer Lebensweg glücklicher verläuft.

Informationen zu meinen Therapieangeboten

Nachfolgend erhalten sie genauere Informationen zu den angewandten Therapieformen.

Holographische Reinkarnations­therapie

Bei der Holographischen Reinkarnationstherapie handelt es sich um eine Methode, die es ermöglicht, unverarbeitete Traumata aus der Vergangenheit ins Bewusstsein zu holen, zu bearbeiten und diese in die Persönlichkeit zu integrieren. Holographisch bedeutet hier, dass in einem Teil des Ganzen die komplette Information über das Ganze enthalten ist. Die Therapie basiert auf der Annahme, dass jedes Symptom auf ein oder mehrere traumatische Erfahrungen im jetzigen oder auch vorhergegangenen Leben zurückzuführen sind. Hierbei geht die Reinkarnationstherapie davon aus, dass der Mensch nicht nur einmal geboren wird.


Den Vorrang hat hierbei immer die Bearbeitung der aktuellen biographischen Ebene.

Da sich unbearbeitete Traumata, egal woher sie stammen, so lange wiederholen bis diese von uns bearbeitet werden, kann eine wirkliche Heilung der tiefen Verletzungen erst dann erfolgen. Dies bedeutet, Unerledigtes wiederholt sich so lange bis es von uns bearbeitet und beendet wird. In unserem Seelengedächtnis sind alle Erinnerungen gespeichert, die wir jemals gemacht haben. Durch Entspanntheit gelangen wir in Trance und erinnern uns an alles was wir bisher erlebt haben. In einer Sitzung gehen wir bis zum Entstehungszeitpunkt des Traumas zurück und bearbeiten und durchleben dort die Situation auf körperlicher, gedanklicher und gefühlsmäßiger Ebene. Erst das Zusammenspiel dieser drei Ebenen ermöglicht uns eine dauerhafte und wirkliche Heilung. Dadurch kommt es zu einer Änderung der in den Zellen gespeicherten Information, die sich auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Körpers und der Seele auswirken.

Die Holographische Reinkarnationstherapie wurde von den Niederländern Tineke Noordegraaf und Rob Bontenbal entwickelt.

Reinkarnationsarbeit ist unabhängig von jeglicher Glaubensrichtung. Um zu profitieren ist es nicht zwingend notwendig an die Möglichkeit der Reinkarnation zu glauben, es reicht, wenn wir wahrnehmen, dass Inhalte aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche kommen und mit den Problemen zu tun haben, die uns in die Therapie geführt haben.

Was ist das Ziel?

  • Beseitigung Symptomatik
  • Einsicht in Ursachen und Entstehung
  • Integration der Persönlichkeitsanteile
  • Verbesserung Lebensqualität

Welche Symptome lassen sich behandeln?

  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Chronische Erkrankungen
  • Psychische Erkrankungen (Depressionen, Ängste, Zwänge, Phobien etc.)
  • Essstörungen
  • Missbrauch und Gewalt
  • Lebenskrisen
  • Partnerschaftsprobleme

Mein Angebot

Ich befinde mich z.Z. in Ausbildung zur Holographischen Reinkarnationstherapeutin bei Frau Dipl.-Psych. Ulrike Vinmann in Nürnberg.

Über die Hälfte der 3-jährigen Ausbildung habe ich bereits abgeschlossen. Im Rahmen der Ausbildung muss ich eine bestimmte Anzahl von Therapien vorweisen. Begleitet werden diese Therapien durch Supervision von Frau Vinmann, die selbstverständlich unter Schweigepflicht fällt. Deshalb kann ich Ihnen diese Therapiemethode zu einem günstigeren Preis als eine fertig ausgebildete Therapeutin anbieten. Bitte sprechen Sie mich wegen des Honorars an.

Veröffentlichungen von Frau Dipl.-Psych. Ulrike Vinmann 

Literaturhinweis

Persönliches Budget

Betreuung über Leistungen des Persönlichen Budgets

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die von einer körperlichen oder seelischen Behinderung bedroht oder betroffen sind. Seit dem 1. Januar 2008 hat jeder Mensch mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf ein Persönliches Budget. Dieser ist unabhängig vom Grad der Behinderung.

Dabei ist das Persönliche Budget eine neue Form der Leistungserbringung. Anstelle von Sachleistungen kann der Betroffene Geld „das Persönliche Budget“ beantragen, um davon Leistungen zu bezahlen, die zur Deckung seines Hilfebedarfs notwendig sind. Sie können hierbei selbst entscheiden, welche Person zu welchem Zeitpunkt eine Leistung erbringen soll.

Wurde bei ihnen eine seelische Erkrankung diagnostiziert und sie benötigen Hilfe um ihre bisherige Situation zu erhalten oder zu verbessern, biete ich ihnen für folgende Lebensbereiche Beratung und Unterstützung an:

  • Umgang mit den Auswirkungen der Behinderung
  • Aufnahme und Gestaltung persönlicher, sozialer Beziehungen
  • Arbeit, arbeitsähnliche Tätigkeit, Ausbildung
  • Selbstversorgung und Wohnen
  • Tagesgestaltung, Freizeit und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

Kostenträger:

Die Antragstellung für ein Persönliches Budget erfolgt beim Bezirk Mittelfranken. Dabei sind Einkommens- und Vermögensgrenzen zu berücksichtigen. Hierzu berate ich sie gerne und helfe ihnen beim Ausfüllen der Anträge.

Beratung und Information erhalten sie außerdem bei:

ServiceZentrum Nürnberg - Bezirk Mittelfranken
Wallensteinstr. 61-63
90431 Nürnberg
Tel.: 0911/600 66 98-0

Persönliches Budget – ganz praktisch (InfoFlyer Bezirk Mittelfranken)

Autogenes Training

Das Autogene Training ist eine auf Autosuggestion beruhende Entspannungstechnik und bedeutet, dass ein Entspannungszustand „selbst“ erzeugt wird.

Heinrich Schultz, ein deutscher Psychiater und Neurologe entwickelte dieses Verfahren zwischen 1910 und 1920 in Berlin.

Das Autogene Training nutzt die Tatsache, dass das vegetative Nervensystem über die konzentrative Selbstentspannung gezielt beeinflusst werden kann. So wird es möglich, Stress auch willentlich abzubauen.

Dies geschieht mittels Übungen, die eine Entspannung der Muskeln und Gefäße herbeiführen, sowie ausgleichend auf Atmung und Herztätigkeit einwirken. Die ungesunde Anspannung wird reduziert und körperliche und mentale Entspannung tritt ein.

Die Ruhe- und Entspannungsformeln, die zum Beispiel Schwere- und Wärmeempfindungen auslösen, werden dabei gedanklich mitgesprochen. Sie helfen dabei, mehr Abstand zum Alltag zu gewinnen und ermöglichen eine bessere Körperwahrnehmung.

Am Ende des Kurses beschäftigen wir uns mit der formelhaften Vorsatzbildung. Diese dient dazu, persönliche Ziele mit Hilfe einer Formel zu definieren und während des Autogenen Trainings zu suggerieren.

Indikation des Autogenen Trainings:

  • bewusste und aktive körperliche und mentale Entspannung
  • Vorbeugung stressbedingter Erkrankungen
  • Stress- und Belastungsreduktion im Alltag
  • Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Steigerung der körperlichen und geistigen Belastungsfähigkeit
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Stärkung des Herz-Kreislauf- und Gefäßsystems
  • Stärkung des Immunsystems
  • Steigerung von Wohlbefinden und Lebensqualität

In Gruppen mit max. 6 Teilnehmern erlernen sie über 8 Wochen Stress zu reduzieren, sich zu entspannen und diese Methode in den Alltag zu integrieren.

Die Kurse werden von den Krankenkassen anerkannt und als Präventionsmaßnahme nach § 20 SGBV bezuschusst. Genaue Informationen erhalten sie von ihrer Krankenkasse.

Imaginative Therapie mit Inneren Bildern

Die Sprache der Seele ist eine Bildersprache. Die Seele „denkt“ sozusagen in Bildern. Sie hilft uns, unsere eigene innere Welt zu verstehen und gibt Aufschluss über seelisches und körperliches Befinden.

In Verbindung mit einem Zustand tiefer Entspannung können wir Bilder in uns entstehen lassen, die ähnlich wie Traumbilder, stark vom Unbewussten geprägt sind. Diese Bilder haben symbolischen Charakter.

In Abgrenzung zum Traum kann aber hier bewusst Einfluss genommen werden. Die Situationen sind kontrollierbar, es besteht die Möglichkeit, zwischen Lösungen zu wählen und verdrängte und abgespaltene Teile zu integrieren. Inhalte aus dem Unbewussten können so aus den tieferen Schichten freigesetzt und erlebbar gemacht werden, damit eine Bearbeitung möglich wird.  

Das therapeutische Setting gestaltet sich dabei so, dass sie mit Hilfe einfacher verbaler Suggestionen in einen Zustand der Tiefenentspannung versetzt werden. In diesem Zustand sind wir in der Lage, Bilder und Vorstellungen entstehen zu lassen. Ein assoziativer Prozess wird somit in Gang gesetzt.

Während der gesamten Imagination begleite ich sie und gebe Hilfestellung im Umgang mit den Bildern. Spontan können sich nun neue Einsichten ergeben und kreative Handlungsspielräume eröffnen.

Durch das Erleben der Heilkraft innerer Bilder gewinnen sie das Vertrauen, sich in jeder Situation selbst helfen zu können.

Systemische Paar- und Familien­therapie

Dabei handelt es sich um ein psychotherapeutisches Verfahren, dessen Schwerpunkt auf dem sozialen Kontext psychischer Störungen liegt.

Es wird besonderer Wert auf die Interaktion von Familienmitgliedern und deren sozialen Umgebung gelegt.

Hierbei sind unterschiedliche Settings in Form von Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie möglich.

Die systemische Therapie ist an den Beziehungsprozessen der Personen interessiert, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt sind und daher für Veränderungs- und Lösungsprozesse von Bedeutung sind. Dabei muss es sich nicht allein um Familienmitglieder handeln, sondern auch andere Personen oder Institutionen können von Belang sein. Die beteiligten Personen oder Institutionen müssen im Therapieprozess jedoch nicht unbedingt anwesend sein. 

In der Therapie wird vorrangig nach Ressourcen gesucht. In diesen verbergen sich meist Ansatzpunkte für die individuelle Lösung. Wenn es nötig und hilfreich ist, können auch Außenstehende in die therapeutische Kooperationsbeziehung einbezogen werden.

Allen Beteiligten wird hierbei in einer wertschätzenden Haltung begegnet.

Kunst- und Gestaltungs­therapie

In der Kunst- und Gestaltungstherapie steht das Arbeiten mit kreativen, bildnerischen Mitteln, wie Farben, Ton, Stein oder Holz im Vordergrund.

Ziel dabei ist es, nicht mit Hilfe der künstlerischen Betätigung ein Kunstwerk zu schaffen, sondern über einen Gestaltungsvorgang innerpsychische Prozesse sichtbar zu machen.

Manche Dinge lassen sich nicht, oder nur sehr schwer in Worte fassen. Über den Weg des Gestaltens wird das Unbewusste sichtbar und erfassbar gemacht. Die Art und Weise der Gestaltung und das Ergebnis des kreativen Prozesses zeigen symbolisch die anstehenden Themen. Wir bleiben durch das Gestalten nicht passiv und erdulden Leidvolles, sondern sind aktiv und können somit Situationen umgestalten.

So wird es möglich die Inhalte zu bearbeiten und neue Lösungsansätze zu integrieren.

Über das Gestalten lernen sie sich besser kennen und bekommen die Möglichkeit Geschehenes besser zu verarbeiten.

Termine/ Honorar

Honorarvereinbarungen und rechtliche Bestimmungen

In meiner Praxis sind sie Selbstzahler. Dies bedeutet, dass sie die Kosten für eine Therapie selbst tragen, garantiert ihnen aber auch eine wirklich 100%ige Schweigepflicht. Bei einer privaten Kostenübernahme werden ihre Daten nicht an die Krankenkasse weitergeleitet. Sie erhalten selbstverständlich eine Rechnung über die erbrachten Leistungen.

Werden die Kosten von einer privaten Zusatzversicherung oder Privatversicherung übernommen, erfolgt eine Diagnosestellung nach ICD- 10 und somit eine Weitergabe Ihrer Daten an die Krankenkasse. In welcher Höhe ihre Kasse Leistungen übernimmt, hängt von den vereinbarten Bedingungen ihres Vertrages ab. Bitte erfragen sie Einzelheiten vor Therapiebeginn bei ihrer zuständigen Krankenkasse.

Sie können ein Erstgespräch telefonisch unter 0911 – 21 09 32 94 oder info@heikehaensel.de vereinbaren.

Gemeinsam besprechen wir die Möglichkeiten einer therapeutischen Begleitung.

Erstgespräch

Dauer der Sitzung: 30 - 40 min
Kosten: 30 €

Das Erstgespräch dient zur Klärung Ihres Anliegens und Vorgehensweise des Therapieverlaufes. Die Anzahl der Sitzungen und ihre zeitlichen Abstände werden in Absprache flexibel und an Ihrem Bedarf orientiert.

Therapeutische Sitzungen

Einzelklienten
Dauer der Sitzung: 60 min
Kosten: 80 €

Paare
Dauer der Sitzung: 120 min
Kosten: 160 €

Das Honorar ist unabhängig von einer Kostenübernahme am Ende der Sitzung zu begleichen. Termine Bitte beachten sie, dass nicht rechtzeitig abgesagte (24 Stunden vorher) in Rechnung gestellt werden!